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    b2b display Ads
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    B2B Display Ads Kampagnen: So erreichen Sie Entscheider statt Streuverlust

    Display Ads gehören zu den effektivsten Ansätzen um unbekannte Produkte und Dienstleistungen zu vermarkten und als Push-Massnahme zu stärken. Doch wie sieht es aus, wenn die Dienstleistung oder das Produkt auf B2B (Business to Business) gerichtet ist? Hier fängt das…

    Display Ads gehören zu den effektivsten Ansätzen um unbekannte Produkte und Dienstleistungen zu vermarkten und als Push-Massnahme zu stärken. Doch wie sieht es aus, wenn die Dienstleistung oder das Produkt auf B2B (Business to Business) gerichtet ist? Hier fängt das Problem an: Streuverlust und breites Targeting bei normalen Meta Ads oder Google Display Ads um die B2B Zielgruppe zu erreichen. Hohe Klickpreise wie bei Linkedin bei denen man schnell mal CHF 10.- pro Klick ausgibt.

    Display-Werbung hat im B2B-Marketing einen zwiespältigen Ruf. Einerseits ist sie das ideale Instrument, um Sichtbarkeit bei einer Zielgruppe aufzubauen, die gerade nicht aktiv nach einer Lösung sucht, oder das Produkt / die Dienstleistung unbekannt ist. Das trifft im B2B Marketing auf über 90 Prozent des Marktes zu. Andererseits scheitern viele B2B Display Kampagnen an einem hauptsächlichen Problem: Die Anzeigen werden zwar tausendfach ausgespielt, aber selten den richtigen Personen.

    Warum B2B Display Ads anders funktionieren als B2C

    Im B2C-Marketing (Business to Consumer) genügt es meistens, demografische Merkmale und Interessen zu treffen. Wer Sportschuhe verkauft, erreicht mit Interesse «Laufen» bereits eine brauchbare Zielgruppe. Man muss auch sagen, dass hier die Erreichbarkeit und die Massentauglichkeit der Produkte meist einfacher sind und dies zu höherer Akzeptanz führt. Im B2B ist die Ausgangslage definitiv anders: Entscheidend ist hier nicht, was jemand in der Freizeit gerne tut, sondern welche geschäftliche Rolle die Person im Unternehmen führt, in welcher Branche sie täglich arbeitet und ob ihr Unternehmen überhaupt als Kunde in Frage kommt.

    Dazu kommt die Struktur des Kaufprozesses, welches das Ganze nochmals schwieriger macht. B2B-Entscheidungen werden selten von einer Person allein getroffen. Sie kann als Motivator gelten oder Mitarbeitende beeinflussen. Typischerweise sind mehrere Rollen aus Fachabteilung, Einkauf und Geschäftsleitung beteiligt. Der Kaufzyklus erstreckt sich über Monate. Eine B2B Display Kampagne muss deshalb zwei Dinge leisten: die richtigen Berufsprofile identifizieren und über einen längeren Zeitraum präsent bleiben, ohne das Budget mit irrelevanter Reichweite zu verbrennen.

    Das Kernproblem: Klassisches Display kennt keine Berufsprofile

    Die meisten Display-Netzwerke, allen voran das Google Display Netzwerk, arbeiten mit Interessens- und Verhaltenssignalen wie Kaufinteresse, bereits besuchte Seiten und Suchintent. Sie schätzen, wofür sich Nutzer interessieren, wissen aber nicht, ob jemand CFO eines Industrieunternehmens oder Student ist. Das Resultat kennen viele Marketingverantwortliche aus eigener Erfahrung und aus eigenen Kampagnen: hohe Impressionszahlen und tiefe Klickpreise, aber Leads, mit denen der Vertrieb nichts anfangen kann. Meist ist es so, dass der Praktikant klickt, die Entscheiderin nie.

    Der naheliegende Ausweg sind Business-Netzwerke mit echten Berufsdaten. Diese können noch zusätzlich durch eigene Daten ergänzt werden. So wie bei der ONELINE. Wir besitzen die grösste B2B sowie B2C Datenbank als Agentur. Diese Datenbank nutzen wir für unsere Decision Ads.

    Es gibt heute Möglichkeiten, Display- und Native-Anzeigen in Premium-Umfeldern auszuspielen und dabei auf verifizierte Berufsprofildaten zurückzugreifen, also nach Unternehmen, Branche und Jobfunktion zu bewerben, ohne die hohen Klickpreise der Business-Netzwerke zu bezahlen. Genau auf diesem Ansatz basiert unser Angebot Decision Ads, mit dem wir Display-Werbung ausschliesslich an definierte B2B Entscheider-Profile ausspielen.

    Die drei Ebenen der Zielgruppendefinition im B2B Display Kampagnen Bereich

    Erfolgreiche B2B Display Ads Kampagnen bauen die Zielgruppe in drei Ebenen auf, die sich beliebig kombinieren lassen oder auch ausschliessen können:

    Unternehmen: Die schärfste Form des Targetings ist die Firmenliste. Wer seine 100 oder 500 Wunschkunden kennt, kann deren Mitarbeitende gezielt und über Monate hinweg mit aufeinander aufbauenden Botschaften bespielen und sie so auch positiv beeinflussen. Das ist die Grundlage von Account-based Marketing (ABM): Statt Reichweite zu kaufen, wird Aufmerksamkeit bei exakt den Firmen aufgebaut, die der Vertrieb gewinnen will.

    Branche: Wo keine Firmenliste existiert, sind Branchenkategorien der richtige Hebel. Eine Kampagne für eine Treuhand-Software lässt sich etwa auf Finanzdienstleistungen und Beratungsunternehmen eingrenzen; ein Anbieter von Industriesensorik fokussiert auf Maschinenbau und Fertigung.

    Jobfunktion: Die dritte Ebene stellt sicher, dass innerhalb der richtigen Firmen auch die richtige geschäftliche Rolle erreicht wird: IT, Finance, Einkauf, HR, Marketing oder Geschäftsleitung. Kombiniert mit der Branchenebene entsteht so ein Targeting, das dem Vertrieb spürbar bessere Leads liefert.

    B2B Display oder B2B Native? Am besten beides

    Klassische Display-Banner schaffen visuelle Aufmerksamkeit und bei regelmässiger Bespielung auch eine Markenerinnerung. Sie eignen sich besonders für Awareness-Ziele und ABM-Programme, bei denen ein Logo und eine Kernbotschaft über Wochen im Sichtfeld der Zielgruppe bleiben sollen. Native Ads ergänzen sich dagegen in redaktionelle Umfelder ein und funktionieren hervorragend für inhaltsgetriebene Angebote: Whitepaper, Studien, Webinare oder Fachbeiträge, die Entscheider im Arbeitskontext tatsächlich anklicken.

    In der Praxis bewährt sich die Kombination: Display für Sichtbarkeit und Wiedererkennung, Native für die Konversion auf Inhalte, die den Lead qualifizieren. Wichtig ist in beiden Fällen das Umfeld: News-, Mail- und Business-Portale, in denen Fachkräfte während der Arbeitszeit unterwegs sind, schlagen generische App-Inventare deutlich.

    Budget, Laufzeit und die richtigen KPIs

    B2B Display Kampagnen brauchen einen anderen Messrahmen als Performance-Kampagnen im E-Commerce. Wer nach zwei Wochen den Return on Ad Spend beurteilt, wird bei sechsmonatigen Kaufzyklen zwangsläufig enttäuscht. Dieses Modell benötigt definitiv mehr Zeit. Sinnvoller ist ein Phasenmodell:

    In der Setup-Phase werden Zielgruppen-Architektur, Tracking und Creatives aufgebaut. Hier entscheidet sich bereits, ob die Kampagne später messbar ist und ob die Daten korrekt gesammelt werden. In der Lernphase nach dem Livegang geht es darum herauszufinden, welche Branchen, Firmengrössen und Funktionen tatsächlich reagieren. Erst in der Skalierungsphase wird das Budget konsequent auf die stärksten Segmente verschoben.

    Bei den KPIs empfehlen wir eine Dreiteilung: Sichtbarkeitsmetriken (Viewability, Frequenz in der Zielgruppe), Engagement-Metriken (Klickrate, Verweildauer, Content-Downloads) und Pipeline-Metriken (Marketing Qualified Leads, Einfluss auf Opportunities). Während dieser Zeit kann ebenfalls geprüft werden, wie der Firmenname an Relevanz auf Google annimmt und ob mehr potenzielle Kunden danach suchen. Gerade im ABM-Kontext ist die spannendste Frage nicht «Wie viele Klicks?», sondern «Bewegen sich unsere Zielfirmen durch den Funnel?».

    Häufige Fehler bei B2B Display Kampagnen

    Vier Muster sehen wir in der Beratungspraxis immer wieder. Erstens: Zielgruppe nach Interessen statt nach Berufsprofilen. Das günstigste Inventar nützt nichts, wenn die falschen Personen klicken und auch keinen Umsatz generieren. Zweitens: B2C-Creatives im B2B-Kontext. Entscheider reagieren auf konkrete Probleme und Zahlen, nicht auf generische Imagebotschaften die nicht ansprechen. Drittens: fehlende Frequenzsteuerung. Ohne Capping verbrennt das Budget bei wenigen Vielsurfern. Und viertens: Kampagnenabbruch nach vier Wochen, bevor die Lernphase überhaupt Ergebnisse liefern konnte.

    B2B Display Ads: Präzision schlägt Reichweite

    B2B Display Ads Kampagnen funktionieren dann, wenn drei Elemente zusammenkommen: echte Berufsprofildaten statt geschätzter Interessen, hochwertige Umfelder im Arbeitskontext und ein Messmodell, das dem B2B-Kaufzyklus gerecht wird. Wer diese Grundlagen beachtet, macht aus Display-Werbung ein präzises Instrument für Pipeline-Aufbau, Account-based Marketing und Employer Branding, und das zu einem Bruchteil der Klickpreise, die in Business-Netzwerken fällig werden.

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