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    ONELINE blog AR and mobile marketing
    | | 5 min

    10 ways augmented reality boosts mobile marketing

    Was ist Augmented Reality? Virtual Reality (VR) kennen die meisten aus dem Gaming. VR-Brille auf, Aussenwelt weg. Völlig in eine digitale Welt eintauchen , das ist VR. Augmented Reality (AR) geht einen anderen Weg. Viel näher an der realen Welt….

    Was ist Augmented Reality?

    Virtual Reality (VR) kennen die meisten aus dem Gaming. VR-Brille auf, Aussenwelt weg. Völlig in eine digitale Welt eintauchen , das ist VR. Augmented Reality (AR) geht einen anderen Weg. Viel näher an der realen Welt.

    Stell dir eine Skala vor. Das eine Ende: Realität pur. Das andere Ende: 100% virtuell. AR liegt vielleicht bei 25% Richtung virtuell. Wir bewegen uns in einem Reality-Virtuality-Continuum, bei dem digitale Technologie unsere Wahrnehmung der echten Welt erweitert. Und dafür braucht’s nicht mal spezielle AR-Brillen.

    Die digitale Shopping-Welt wird greifbarer

    Smartphones bestimmen heute, wie wir die Welt wahrnehmen. Wir kommunizieren, kaufen, bezahlen , alles digital. Algorithmen sorgen dafür, dass wir zur richtigen Zeit am richtigen Ort die passenden Infos bekommen. Digital Marketing deckt all das ab. Aber warum brauchen wir AR?

    Ganz einfach. Im echten Laden kannst du ein Produkt anfassen, anprobieren, von allen Seiten betrachten. Online fehlt diese haptische Komponente. Ein 2D-Bild ersetzt nicht das echte Erlebnis.

    Was wir in der Praxis sehen: Immer mehr Brands nutzen AR als Treiber für ihre Mobile Marketing Kampagnen. Hier ein paar konkrete Beispiele.

    Shopping-Tour per AR-App

    Keine Spezialausrüstung nötig. Das Smartphone reicht völlig. IKEA macht’s vor: Mit der AR-App können User Möbelstücke virtuell im eigenen Raum platzieren und kombinieren. So sehen sie direkt, wie das Zimmer nach der Einrichtung aussieht. Der Händler OTTO bietet mit seiner “yourhome”-App etwas Ähnliches. Möbel und Accessoires lassen sich digital ins eigene Zuhause integrieren. Proportionen checken, verschiedene Varianten testen. Die App hilft bei der Kaufentscheidung. Amazon hat mit der “AR View Home App” nachgezogen.

    Steht mir das Kleidungsstück überhaupt?

    Ein Dauerthema im E-Commerce. GUCCI hat für seine ACE Sneaker-Kollektion eine clevere Lösung entwickelt. Die GUCCI-App hat eine AR-Funktion eingebaut: Kamera auf die Füsse richten, schon sehen Kunden, wie verschiedene Modelle an ihren eigenen Füssen aussehen. Füsse bewegen, Schuhe aus allen Winkeln betrachten. Durch die Integration in Snapchat erreicht GUCCI zusätzlich eine junge, digital-affine Zielgruppe.

    AR findet die richtige Grösse

    Jeder Online-Händler freut sich über eine niedrigere Retourenquote. AR leistet hier einen entscheidenden Beitrag. Nike zeigt, wie’s geht: Die AR-Funktion vermisst die Füsse und schlägt die korrekte Schuhgrösse vor. Die richtige Grösse zu finden ist nicht nur bei Kleidung wichtig, sondern auch beim Paketversand. DHL hat das erkannt und bietet in seiner Packset-App eine entsprechende AR-Funktion. Damit lässt sich die korrekte Paketgrösse für die gewünschten Waren bestimmen. Der Kunde kann dann direkt die Versandmarke buchen und den Auftrag in einer Postfiliale abschliessen.

    AR-Couponing als Marketing-Gag

    Burger King startete eine AR-Kampagne in Brasilien, die für Aufsehen sorgte. Kunden konnten per App die Konkurrenz virtuell abfackeln , sprich: das McDonalds-Logo. Frontkamera auf ein Konkurrenz-Logo richten, schon ging’s virtuell in Flammen auf. Die Belohnung: ein Gutscheincode für einen gratis Whopper. Der Anlass war übrigens friedlicher Natur , es ging darum, die neue Smartphone-Zahlungsmethode von Burger King bekannt zu machen.

    Augmented Reality für Try-Ons

    Was für GUCCI-Schuhe funktioniert, klappt auch für Kosmetik. User, die einen neuen Style ausprobieren wollen, sind dankbar für diese Möglichkeit. Neue Haarfarbe oder Make-up virtuell testen? Das motiviert zusätzlich zum Kauf. Der Kosmetikkonzern L’Oreal setzt konsequent auf solche virtuellen Try-Ons, um Markenloyalität zu erhöhen und neue Kaufanreize zu schaffen. Dafür hat der französische Kosmetikgigant 2018 den KI-Spezialisten ModiFace an Bord geholt.

    Google-Suchergebnisse mit AR-Features

    Google mischt natürlich mit. Seit 2019 arbeitet der Suchmaschinen-Gigant intensiv an der Implementierung von AR auf den Suchergebnisseiten (SERPs). Smartphone-User können beispielsweise bei der Suche nach dem “XT6” von Cadillac das SUV-Modell in 3D von allen Seiten betrachten. Direkt vor der eigenen Garageneinfahrt, wenn sie wollen. Hersteller, die das Feature nutzen möchten, müssen 3D-Modelle ihrer Produkte hochladen und ein entsprechendes Code-Snippet hinzufügen. Aber Achtung: AR bringt keinen Vorteil bei der Positionierung in den Suchergebnissen. Die wird vom Google-Algorithmus bestimmt und hängt von der Qualität und Einzigartigkeit des Contents ab.

    Fernweh wecken per AR

    Reisen ist ein idealer Use Case für AR-Features. Lufthansa hatte das erkannt und nutzte die AR-Funktion in der App Shazam. User brauchten keine zusätzliche App herunterladen, sondern klickten einfach auf eine Anzeige in der App. Dann konnten sie durch ein virtuelles Gate laufen und erreichten eine virtuelle Aussichtsplattform mitten in einem beliebten Reiseziel. Ob New York oder Rom , von der Plattform aus geniessen User einen 360-Grad-Blick auf die Destination. In Zürich oder Zug würde sich so etwas auch für Tourismus-Marketing anbieten.

    Foto-Retusche per AR-Filter

    Das Retuschieren digitaler Fotos ist im Social Media Marketing allgegenwärtig. Wie sonst könnten Influencer sich und ihre Lieblingsprodukte mit so wenig Zeitaufwand professionell einem Millionenpublikum präsentieren? AR-Filter spielen beim Retuschieren von Fotos im Mobile Marketing eine zentrale Rolle, weil sie es ermöglichen, Personen und Dinge visuell hervorzuheben. Und das alles ohne professionelle Bildbearbeitungs-Tools wie Photoshop. Bei Snapchat und Facebook geht das easy, weil sie integrierte AR-Filter haben, die eine schnelle Bearbeitung von digitalem Fotomaterial ermöglichen. Überraschende Effekte in null Komma nichts kreieren , Selfies und Produkte noch professioneller präsentieren. Mit Spark AR entwickelt der User seine AR-Filter nach Belieben.

    Branded Content per AR-Filter erstellen

    Custom AR-Filter eignen sich nicht nur zum Retuschieren von Fotos, sondern auch zur Erstellung von Branded Content. Instagram zeigt, wie das funktioniert , in Partnerschaft mit Spark AR. User können jetzt ihren eigenen Branded Content mit Filtern erstellen. Filter erlauben es, Bilder oder Worte über die Kameraansicht zu legen und Aufmerksamkeit für eine Marke zu schaffen. Das Beste: Instagram-User können die von anderen erstellten Filter für ihre Produktionen nutzen. Weil der Name oben links im Bild erscheint, wenn der Filter verwendet wird, profitiert der Filter-Ersteller automatisch von viralen Effekten.

    Story-Filter von Prada

    Prada hat eine ganz andere Art von AR-Filtern für seine Fans entwickelt. Ein Story-Filter, der aus Buchstaben der Marke “Prada” ein Akronym erstellt. Zahlreiche Akronym-Sets werden auf einem weissen Schild gezeigt. Irgendwann stoppt der Prozess und zeigt zufällige Wörter aus der Video-Story. Besonders spannend, weil der Filter-User vorher nicht weiss, was das Schild jeweils anzeigen wird. Mit dem AR-Feature für Mobile Marketing Kampagnen lässt sich jede Video-Story interessanter gestalten und aus der Standard-Masse herausheben.

    Fazit

    Digitale Technologien stellen das Marketing ständig vor neue Herausforderungen. Besonders im Mobile Marketing, denn Smartphones und andere mobile Geräte spielen heute eine Schlüsselrolle beim Verbreiten von Markenbotschaften. AR ermöglicht es Herstellern, die Wahrnehmung der Kunden virtuell zu erweitern, ohne den Bezug zur realen Welt zu verlieren. Im Gegensatz zur virtuellen Realität von Videospielen bleibt bei AR der Mensch im Mittelpunkt. Die Person wird nicht von einer Fantasieumgebung absorbiert. Deshalb ist AR die erste Wahl als Methode, um die Reichweite von Mobile Marketing zu erhöhen.

    Unsere Erfahrung zeigt: Schweizer KMU, die AR frühzeitig einsetzen, verschaffen sich einen echten Wettbewerbsvorteil. Gerade im E-Commerce lässt sich die Customer Journey durch AR-Elemente deutlich verbessern.

    Häufige Fragen

    Braucht man für AR spezielle Hardware?

    Nein. Ein Smartphone reicht völlig aus. Die meisten AR-Anwendungen laufen über normale Apps , keine AR-Brille nötig.

    Ist AR teuer in der Umsetzung?

    Kommt drauf an. Einfache AR-Filter für Social Media sind relativ günstig. Komplexere 3D-Modelle für E-Commerce-Anwendungen brauchen mehr Budget. Aber die Technologie ist deutlich erschwinglicher geworden als noch vor ein paar Jahren.

    Welche Branchen profitieren am meisten von AR?

    Fashion, Möbel, Kosmetik, Tourismus. Überall dort, wo Kunden ein Produkt vor dem Kauf “erleben” wollen. Aber auch im B2B-Bereich gibt’s spannende Anwendungsfälle , etwa bei technischen Produkten oder Maschinenvisualisierungen.

    Wie messe ich den Erfolg von AR-Marketing?

    Klassische KPIs gelten auch hier: Engagement-Rate, Verweildauer, Conversion-Rate, Retourenquote. Bei AR-Features solltest du besonders die Interaktionsrate tracken , wie viele User nutzen das AR-Feature tatsächlich?

    Dieser Beitrag wurde vom ONELINE-Team verfasst. Wir begleiten Schweizer Unternehmen seit über 10 Jahren in der digitalen Transformation , von SEO und SEA bis hin zu KI-Automation und Lead Generierung. Mit Standorten in Zürich und Zug sind wir nah an unseren Kunden und verstehen die Herausforderungen des Schweizer Marktes.

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