Google Ads gehören zur Cash-Cow Dienstleistung von Google und beinhalten etliche Möglichkeiten wie Youtube, Search Ads, Google Shopping, Performance Max, Retargeting und vieles mehr, um Werbung zu schalten. Das System hat bis zu 300 Anpassungen pro Jahr. Die meisten sind eher klein und unbedeutend. Grössere Anpassungen werden jedoch fast wie in einem Ritual zelebriert und bekanntgeben. Diese Updates möchten wir heute mit euch teilen:
Ask Advisor plattformübergreifend
Ask Advisor ist eine Gemini basierte Funktion, welche dafür genutzt wird, um Fragen im Google Ads Konto wie einem Assistenten zu stellen und die durch KI danach die Antworten generieren. Neu kann dieses System auf Google Ads, Google Analytics und Google Merchant Center übergreifend die Daten analysieren und Antworten daraus geben. Allgemeine Fragen wie:»Wieso ist mein ROAS gesunken», können jetzt viel einfacher beantwortet werden. Ein UX-technischer Quantensprung für Benutzer von Google Ads. Mit dieser Funktion spart man sich massiv Zeit und kann mit Unterstützung der KI seine Expertise erweitern. Die Beta Version läuft bereits. Der totale Rollout ist im 2026 über alle Konten erwartet. Weitere Infos zum Ask Advisor findest du direkt im Blog von Google.
Gemini Omni im Asset Studio
Mit dem Gemini Omni im Asset Studio führt Google die KI Technik immer weiter in die Entwicklung von Werbebotschaften und Werbemitteln ein. So kannst du dieses Google DeepMind multimodales Modell direkt im Asset Studio nutzen um gemäss deinen Briefingvorlagen und Brand Guidelines sowie dein bestehendes Asset direkt in Videoformate verwandeln und das auch gleich in unterschiedlichen Grössen. Adios liebe Designagentur, jetzt kommt Google. Jetzt kannst du nebst tollen Videos auch Voiceovers gestalten, Geschwindigkeit und Seitenverhältnisse sowie ganze Storyboards anpassen.

12-Sekunden-Videos aus Website- und Anzeigenmaterial
Mit der Entwicklung von Gemini Omni im Asset Studio wird auch gleich eine weitere Funktion erweitert. Nun können 12-Sekunden Videos aus Webseiten und Anzeigematerial automatisiert erzeugt werden. Das Zielformat dieses Tools sind Bumper- und Shorts Placements. In diesen Formaten laufen die kurzen Clips am besten und sind somit vielversprechend. Diese Funktion richtet sich hauptsächlich an Konten, welche bisher noch keine Videoschaltungen geführt haben. Dies dient als Einstiegsoption um die Performance zu testen.

«New Prospects» in PMax (Alpha)
Endlich bewegt sich in der Neukundenansprache in der P-Max Kampagne bei Google Ads. Früher konnte man P-Max Kampagnen mit dem Neukundenziel Neukunden nur verstärkt fokussieren. Dies konnte man zusätzlich über die Option «New Customer Only» ebenfalls ausschliessen. Jedoch musste man die Brand Suche separat über die Brand Exclusions blockieren. Die Funktion «New Prospects» kombiniert nun beide Optionen, was dazu führt, dass nur echte Prospecting Kampagnen geschaltet werden können und nicht Retargeting und Brand Kampagnen vermischt werden. Du siehst nun ob die Kampagne wirklich Neukundengeschäfte akquirieren oder nicht. Also ein Schritt weiter Richtung Google Ads Transparenz. Juhu!
Automatische Videoformate in PMax
Wir kennen dieses Problem. Man kreiert ein Video und dann fehlen etliche Formate für Youtube. Auch dieses Problem wird im aktuellen Update eliminiert. Aus den vorhandenen Assets werden nun automatisch neue Formate kreiert und in die Kampagne eingefügt. Google ergänzt somit fehlende Formate indem sie Bilder neu erzeugen oder erweitern. Dies ist in der KI Welt keine grosse Neuheit mehr und kann somit massentauglich eingesetzt werden. Auch hier wird der Aufwand massiv für den Kunden reduziert. Keine kostspieligen Schnitte mehr.
Sprachentargeting wird automatisiert
Google deaktiviert ab Ende September das Sprachtargeting bei Search und AI-Max Kampagnen. Das bedeutet, dass ab Ende September die Sprache nach den Sprachsignalen des Nutzers ausgespielt werden. Somit sind sprachabhängige Verhaltenssignale die Vorgaben der Ausspielung. Dies erhöht massiv die Genauigkeit der Sprachpositionierung. So wird auch die Textanzeigesprache sowie die Landingpagesprache als Basisvorgabe genutzt. Wenn die Sprachausspielung über eine API oder über ein Script genutzt wird, muss dies zukünftig deaktivieren um Fehlersignale zu vermeiden.